Manege frei, Vorhang zu!

Neben der Anschaffung eines neuen Kühlschrankes ist nun auch der letzte "Schliff" zur Verschönerung unseres Raumes erfolgt. Ein durch Barbara genähter, nagelneuer Vorhang verdeckt seit dem Wochenende die "Schmuddelecke" im linken hinteren Teil des Raumes. Dort wo die Besucher in der Vergangenheit auf Biertisch-Garnituren und zusammengefaltete Pavillons blickten, hängt nun das gute Stück in der Vereinsfarben Taubengraublau und Weiß. Ein herzlicher Dank geht an die Helfer beim Aufhängen der Führungsschiene, an Barbara für ihre Näh-Künste und an Ruth, die das Ganze noch fachfraulich ein bisschen korrigiert hat.

Wenn nun Einigung erzielt werden kann, durch welches Motiv das große (und leider wenig "lebendige") Foto auf der Wand ersetzt werden kann, haben wir mit Sicherheit einen der schönsten Vereins-Räume der Pétanque-Welt!

Neue Bänke!

Was lange währt, wird endlich gut: auf der Sentruper Höhe stehen neue Bänke!

Bereits vor geraumer Zeit hatten wir bei der Stadt Münster reklamiert, dass die alten Holzstämme, die über Jahrzehnte treue Dienste als Sitzbänke geleistet hatten, längst nicht mehr zu gebrauchen sind. Durch hervorstehende Schrauben und eine grundsätzliche Instabilität war ihre Nutzung sogar gefährlich geworden. Mit Freude haben wir dann zur Kenntnis genommen, dass die alten Schätzchen von der Stadt abgeholt wurden. Nun harrten wir aber eines Ersatzes, der sich weder im Herbst noch über den Winter einstellen wollte. Doch schon die ersten Sonnenstrahlen des jungen Frühlings wärmen nun die Sitzflächen unserer neuen Bänke.

 

Aufgrund der Tatsache, dass im täglichen Spielbetrieb insbesondere die vorderen acht Bahnen an der Wiese genutzt werden, stehen nun die vier Bänke in jeweils beidseitige Blickrichtung zwischen den Bäumen an diesen Feldern.Bei größeren Veranstaltungen werden wir an die hinteren Bahnen Bierbänke aus unserem Bestand aufstellen.

Nikolaus-Boule 2014

Am Sonntag, den 7. Dezember, also streng genommen einen Tag zu spät, fand das diesjährige traditionelle Nikolaus-Boule-Turnier auf der Sentruper Höhe statt. Fast 30 Spielerinnen und Spieler wappneten sich mit Mütze und Handschuhen, um auch bei 5 Grad und (später) leichtem Nieselregen unverdrossen 3 Runden Boule zu spielen. Spontan wurde am Ende dem Sieger zu Ehren ein Nikolaus-Ständchen gebracht! Sieger? Ach ja, hatten wir auch: Konrad konnte sich diesmal nicht wegducken und erreichte Platz 1, der 2. Platz ging an Rolf Hüsker, und Madjid durfte auch nicht auf dem Treppchen fehlen, hier also auf dem 3. Platz.

Neu war in diesem Jahr die Verbindung des Turniers mit einem Aktionstag Boule im Rahmen des Programms „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“, das vom Landessportbund NRW durchgeführt wird. Nicht nur aus diesem Grund gab es gekaufte und mitgebrachte Köstlichkeiten, u.a. Glühwein, Würstchen und Gebäck. 

Nach dem Einbruch der Dunkelheit wurde Geschirr, Tische und Stühle wieder in den Raum gebracht und gut gelaunt sauber gemacht.

Wir freuen uns schon auf das nächste Event auf dem Platz!

Spielen und Spenden

Das von Konrad ins Leben gerufene Benefizturnier (im Sommer freitags und sonst Samstags) hat auch 2014 großen Zuspruch erfahren. Gespendet wurde darüber hinaus auch beim Froschkönigturnier im Juni. Nun bekamen wir die folgende Mail von dem Verein pro filia, der Empfänger der Gelder ist (http://www.profilia.eu/):

Liebe Boule-Spielerinnen und Spieler!

Jetzt geht es auf das Jahresende zu und ich habe gerade einmal zusammengezählt, was von Ihnen im Jahr 2014 an Spenden für pro filia gesammelt bzw. erspielt wurde  -  und das sind sage und schreibe 864 Euro!! Ein unglaublicher Betrag, der zu 100 % den nepalesischen Mädchen zu Gute kommt.

Noch einmal ganz kurz eine Beschreibung unserer Arbeit:
Der gemeinnützige Verein pro filia aus Münster schützt durch seine Projekte in Nepal  viele nepalesische Mädchen vor der Versklavung und bietet aus indischen Bordellen geretteten Mädchen eine selbstbestimmte Lebensperspektive. pro filia finanziert Aufklärungskampagnen und den Aufbau von Hilfsnetzwerken, unterhält zusammen mit ihrer nepalesischen Partnerorganisation MAITI ein Schutzhaus direkt an der indischen Grenze und ein Rehabilitationszentrum  -   und kommt für die Ausbildung und Gehälter von 20 Grenzbeobachterinnen auf, die meist selbst aus dem Bordell befreite junge Frauen sind. Diese 20 Grenzbeobachterinnen vermitteln jährlich ca. 1000 Mädchen direkt von der indischen Grenze in die nepalesischen Schutzhäuser und bewahren sie damit vor einer Versklavung. Mit Ihrer Spende können wir das Jahresgehalt einer Grenzbeobachterin bezahlen  -  d.h. etwa 50 Mädchen die Chance auf eine menschenwürdige Zukunft eröffnen.

Das pro filia-Angebot umfasst auch Schulunterricht und Ausbildungsmöglichkeiten für gerettete Mädchen. Und seit zwei Jahren finanziert pro filia auch eine PC-Ausbildung für jährlich 40 gerettete junge Frauen und baut PC-gestützte Schreibbüros in Dörfern auf, in denen viele Analphabeten leben und es dieses Angebot noch nicht gibt. Hier erhalten ausgebildete junge Frauen einen Arbeitsplatz und verdienen erstmalig ihren eigenen Lebensunterhalt  -  und das in einem sehr anerkannten Beruf, der in Nepal vor allem Männern vorbehalten ist.


Das neu eröffnete Schreibbüro findet großen Anklang:

Ihnen noch einmal ganz herzlichen Dank für Ihre große und kontinuierliche Unterstützung und weiterhin viel Freude bei Spiel und Spende!

Vereinsmeisterin 2014 ist Barbara!

Wie jedes Jahr fand am 3. Oktober die diesjährige Vereinsmeisterschaft auf unserem Boulodrome an der Sentruper Höhe statt. Bei traumhaftem Wetter (Sonne und 25 Grad) trafen sich mehr als 20 Spielerinnen und Spieler aller Leistungsklassen, um in erster Linie einen schönen Tag zu verbringen und in zweiter Linie um den Titel zu kämpfen. Zusätzliche Attraktivität bekam das gesellige Zusammensein durch kulinarische Genüsse, denn mitgebrachte Kuchen und Salate ergänzten prima die gegrillten Würstchen, Restbestände unserer diesjährigen Veranstaltungen, die kostenlos abgegeben wurden. Endlich einmal konnten wir beim mitgebrachten Essen nur an uns denken!

Die sportlichen Wettkämpfe kamen aber nicht zu kurz. Nach fünf Runden Schweizer System (Tête) stand die diesjährige Vereinsmeisterin fest: Barbara Eurich gewann knapp gegen den bis dahin unbesiegten Meinhard Schreiber und hatte damit gleich viele Siege und Siegpunkte wie Rüdiger Kaiser, der allerdings als Gentleman auf ein zusätzliches Finale verzichtete. Aufgrund der besseren Punktedifferenz ging der zweite Platz entsprechend mit vier Siegen an Rüdiger, während Meinhard mit dem ehrenhaften dritten Platz auch noch einen Platz auf dem Siegertreppchen erreichte. Allen dreien herzlichen Glückwunsch zu diesem Abschneiden.

Ein harter Kern blieb nach dem Turnier noch hängen, um bei lebhaften Diskussionen Perspektiven für die sportliche Zukunft des Vereins zu entwickeln und dabei die restlichen Getränke einer sinnvollen Verwendung zuzuführen...

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    An dieser Stelle werden in unregelmäßigen Abständen Informationen des Vorstands veröffentlicht. Diese PDF-Dateien werden auch an die Mitglieder verschickt, sofern sie über eine Email-Adresse verfügen.

   
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